Am 1. Januar 2008 ist das Briefmonopol in Deutschland gefallen. Das heißt, dass nun nicht mehr die Deutsche Post AG allein Briefe innerhalb der Bundesrepublik befördern darf, sondern auch andere Unternehmen. Auf diese Weise soll nach Willen der Europäischen Union auch auf diesem Markt ein Wettbewerb entstehen.
Es handelt sich dabei um ein sehr lukratives Geschäft, denn der Jahresumsatz lag zuletzt bei gut zehn Milliarden Euro. Bisher sind bereits rund 750 Unternehmen in den deutschen Briefmarkt eingestiegen, der Marktanteil liegt zur Zeut bei rund 10 %.
Im Dezember verabschiedete der Bundestag die Einführung eines Mindestlohns von bis zu 9,80 Euro pro Stunde in diesem Sektor, was der Post, die noch immer zu über 30 Prozent dem Staat gehört, sehr dienlich sein dürfte.
Darüber hinaus hat die Post AG weitere Vorteile, denn das Briefporto bleibt nicht nur von der Mehrwertsteuer befreit, sondern auch die Mitarbeiter im Verteildienst der Post müssen nicht extra unfallversichert sein. Für etwaige Konkurrenz gilt das jedoch in beiden Fällen nicht.
Die Deutsche Post ändert ihre Portopreise für Privatkunden 2008 nicht. Anders ist das bei Geschäftskunden, die größere Briefmengen verschicken und bestimmte Vorleistungen selbst erbringen. Sie erhalten ab Januar darauf höhere Rabatte. Bereits jetzt bieten einige Wettbewerber der Deutschen Post in ihrem jeweiligen Verbreitungsgebiet niedrigere Briefpreise an. Im Gegenzug können die Briefe dort länger unterwegs sein.
Die Entwicklung der Preise lässt sich nicht voraussehen. Sie hängt von der Markt- und Nachfrageentwicklung ab. Je nachdem, wie intensiv der regionale oder auch lokale Wettbewerb mit einem oder mehreren Wettbewerbern und der Deutschen Post sein wird, wird sich dies auch auf die Preise auswirken.
Wie lange ein Brief unterwegs ist, das unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter.

Alle Anbieter, ob Deutsche Post AG oder privater Briefdienst, haben im Bereich der Qualität und der Preisgestaltung Vor- und Nachteile. Besonders die privaten Briefdienste unterscheiden sich in Abdeckung und Zustellqualität deutlich.
Wir haben bereits die Erfahrung gesammelt und können Ihnen sagen, welchen Briefdiensten Sie Ihre Post anvertrauen können.
Sie erhalten hierdurch ausschließlich zu den Briefdiensten Zugang, die Ihre Leistungsfähigkeit bereits unter Beweis gestellt haben.
POSTUNION berät Sie bei der Wahl des für Sie richtigen Partners und der optimalen Konditionen.
Die Wettbewerbsvorteile der Deutschen Post liegen derzeit in der flächendeckenden Versorgung über ein eigenes Netz, der Bekanntheit der Marke und dem vollständigen Produktportfolio.
Es ist abzusehen, dass der gewerbliche Versender in Zukunft zwischen einer Premium- (E+1) und einer Economy-Variante (E+2) wählen kann. Das Netzwerk der Deutschen Post AG (DPAG) ist auf die Übernacht-Zustellung ausgerichtet und wird in den nächsten Jahren auch von keinem Wettbewerber zu kopieren sein. Deshalb wird sich die DPAG als Premium-Anbieter positionieren. Die Wettbewerber werden sich mit längeren Laufzeiten in die Bereiche bundesweite und regionale Zustellung aufteilen. Dabei wird der Versender in der lokalen Zustellung einer kürzere Zustellzeit erhalten als bei der bundesweiten Zustellung.
Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet heute in der Online-Ausgabe, dass Konkurrenten der...
Die Deutsche Post sucht ein neues Geschäftsmodell, um wegbrechende Umsätze...
Laut Financial Times Deutschland will sich TNT Post will sich mit mehreren großen...